Morgens gießen, damit der Boden bis abends abtrocknet

Schnecken sind am liebsten im Schutze der Dunkelheit aktiv. Brennt die Sonne nicht vom Himmel, kommen sie schneller voran. Bei trockenem Boden müssen Schnecken für ihre Wanderungen viel Schleim produzieren. Feuchter Boden unterstützt den Bewegungsdrang einer Schnecke enorm, auch in der Nacht. Finden Regenschauer oder Wässerungen mit der Gießkann oder dem Schlauch morgens statt, trocknet der Boden in der Regel bis abends wieder soweit ab, dass er für Schnecken eine Behinderung darstellt. Der Regen lässt sich zeitmäßig natürlich nicht beeinflussen,  das persönliche Gießverhalten aber durchaus. Werden die Nutz- und Zierpflanzenbeete immer morgens gegossen, verliert die oberste Bodenschicht bis zum Abend ihre Feuchtigkeit und für die Schnecken besteht kein allzu großer Aktionsradius mehr.

morgens gießen

Unterstützung anderer Schneckenbekämpfungsmaßnahmen

Das Wässern des Gartens am Morgen kann beim Schneckenbekämpfen lediglich als zusätzliche Maßnahme dienen, denn alleine durch ein verändertes Gießverhalten wird sich eine Schneckenplage nicht entscheidend eindämmen lassen. Trotzdem trägt das morgentliche Gießen zu einer, zumindest minimalen, Reduzierung des vorhandenen Schneckenbestandes bei.

Morgens gießen: Vorteile

  • keine Zusatzkosten
  • biologisch
  • mit keinem Extra-Aufwand verbunden, wenn sowieso gegossen werden muss

Morgens gießen: Nachteile

  • Schnecken werden mit dieser Maßnahme nicht wirklich bekämpft, sondern lediglich an ihrer Fortbewegung gehindert.

Fazit:

Als alleiniger Schritt gegen Schnecken reicht das morgige Gießen nicht aus. Es handelt sich lediglich um eine zusätzliche Aktion, die Schnecken im Garten das Leben erschwert, damit sie in der Nacht nicht über alle Beete herfallen.

Anfallende Kosten für die Schneckenbekämpfung:

Keine