Mit Messer oder Schere Schnecken bekämpfen

Schneckenkörper mit einem Messer oder einer Schere halbieren, artet bei hohem Schneckenbestand in ein wahres Gemetzel aus. Für zartbeseitete Menschen ist diese Methode deshalb wahrscheinlich weniger geeignet. Es bewahrheitet sich aber immer wieder, dass selbst sensible Personen zu erbarmungslosen Schneckenmördern mutieren, wenn die schleimigen Kriechtiere mal wieder über Nacht ein frisch angepflanztes Salat- oder Blumenbeet komplett vertilgt haben. Die Wut über die vergebliche Mühe rückt nicht selten alle Skrupel beiseite und gestattet einer ungebremsten Aggression Durchlass.

Messer und Scheren eignen sich zum Schneckentöten am besten

Steht der Sinn nach Scheckentöten, haben sich Messer und Scheren als bequem und sehr wirkungsvoll erwiesen. Ein Schnitt genügt und die Schnecke ist hinüber. Es gibt auch keine klebrigen Finger. Lediglich an der Klinge setzen sich Schleimspuren und Erde ab. Mit einem Küchentuch und etwas Wasser ist sie aber schnell wieder sauber. Eventuell wird im Garten ein spezielles Schneckenmesser deponiert, so dass bei Bedarf sofort darauf zurückgegriffen werden kann.

Wann ist mit der höchsten Trefferquote zu rechnen?

Nach einem Regenguss sind Schnecken besonders aktiv, was die Anzahl der frei umherspazierenden Exemplare in die Höhe treibt. Es muss nicht lange unter Laub und anderen Verstecken gesucht werden, denn die Schnecken fallen sofort ins Auge. Ansonsten empfiehlt sich noch der nächtliche Gang in den Garten, wozu allerdings eine Lichtquelle eventuell in der Form einer Taschenlampe benötigt wird.

Tote Schneckenleiber als willkommenes Schneckenmahl

Überall dort, wo sich bereits tote Schnecken befinden, treffen sehr bald weitere lebende Exemplare ein, die sich voller Heißhunger auf die leblosen Körper stürzen. Bereits abgemetzelte Tiere übernehmen Köderfunktion, um weitere Schnecken herbeizulocken.

Schnecken mit Messer oder Schere bekämpfen: Vorteile

  • kostet nichts
  • biologisch
  • sehr wirkungsvoll, muss aber über eine längere Zeitspanne praktiziert werden

Mit Messer oder Schere Schnecken bekämpfen: Nachteile

  • erheblicher Zeitaufwand
  • nichts für schwache Nerven

Fazit:

Nach Regenschauern oder während der Dunkelheit gelingt das Abtöten der lästigen Nacktschnecken mit einem Messer oder einer Schere am besten. Zur Ergreifung von vielen Schnecken bedarf es zahlreicher Anläufe.

Anfallende Kosten:

Keine, es sei denn, es wird extra ein Messer oder eine Schere zum Liqudieren der Schnecken angeschafft.


2 Gedanken zu „Mit Messer oder Schere Schnecken bekämpfen“

  1. ich praktiziere diese Methode seit 2 Wochen, sammle morgens und abends je 50 Schnecken auf, töte sie mit der Schere und werfe sie in eine Plastiktüte, die ich zubinde. Dann entsorge ich sie im Müll, weil sie im Komposter zu sehr stinken. Ich warte sehnlichst auf den Tag, an dem ich mal keine mehr finde. Wo kommen denn diese Massen her? Es werden nicht weniger.

  2. Doch, irgendwann zahlt sich das Schneckenbekämpfen mit Messer oder Schere aus und der Bestand minimiert sich. Man sollte auch bedenken, dass jede getötete Nacktschnecke keine Nachkommen mehr produzieren kann.

    LG Manu

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